War euch bewusst, dass fast alle Unverpacktläden Inhaber:innengeführte Läden sind und keiner Kette angehören? Mit ganz wenigen Ausnahmen sind die Unverpacktläden absolute Unikate und es steckt ganz viel Herzblut in der Gestaltung, dem Sortiment, der Umsetzung von Nachhaltigkeit und allem weiteren drin. Was auf einer Seite sehr schön klingt und ist, führt im Bereich des Handels aber auch zu Schwierigkeiten und Nachteilen, denn einzelne Läden haben keinen Einfluss auf den Markt. 2018 haben sich daher viele der damals bestehenden Unverpacktläden zu einem Verband zusammengeschlossen um bessere Marktbedingungen, sozialpolitische Interessen und das Angebot an nachhaltigen Verpackungs- und Logistiksystemen zu fördern. Jeder Laden kann Mitglied werden und von allerhand Schwarmwissen und Austausch profitieren. Auch Läden, die noch in Planung sind, können Einblicke erhalten und jede Menge Informationen zur Gründung bekommen. Das hat auch bei der Planung von Thalassophil ungemein geholfen.

Zudem gibt es eine Vielzahl an Fördermitgliedern. Dies sind Unternehmen, die sich die Idee der des Unverpackten nahe fühlen und sie fördern möchten. Daher findet ihr auch viele davon in den Sortimenten der Unverpacktläden wieder.

Um den Unverpacktgedanken weiter voran zu treiben, hat der Verband vor Kurzem einen Leitfaden zu unverpacktem Einkaufen veröffentlicht. Hier findet ihr jede Menge Tipps und Hinweise was zu beachten ist und welchen Einfluss jeder einzelne Einkauf hat. In der digitalen Version ist er frei verfügbar und ihr könnt ihn euch direkt hier anschauen oder herunterladen. Für alle, die lieber ein Buch in der Hand halten, startet bald eine Crowdfundingkampagne um den Druck des Leitfadens zu finanzieren und dann werdet ihr ihn ganz sicher auch bald hier vor Ort bei Thalassophil wiederfinden.